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 | Ludwig Mies van der Rohe, Tisch Barcelona 1930 |  | Untergestell in chromtem Flachstahl, Glasplatte 12 mm
| Art.Nr.: | LM T/98 | | Lieferzeit: | ca. 3 - 4 Wochen |
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Information zum Tisch Barcelona, 1930 by Ludwig Mies van der Rohe Tisch mit Untergestell in verchromtem Flachstahl. Glasplatte 12mm Stärke.
Abmessung: Breite 90 cm, Höhe 46 cm, Tiefe 90 cm
Alle Preise enthalten bereits die Transportkosten von Italien nach Europa, ab Auftragswert 1.000,- Euro bis 2.000,- Sonst 10 % Frachtkostenanteil plus Basis-Cost von 25,- Euro - Länder haben gesonderte Bedingungen - zu ersehen bei der Bestellung.
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Tisch Barcelona, 1929 (Jahr) by Ludwig Mies van der Rohe |
Der Schluss, den die Bezeichnung Barcelona-Tisch nahe liegt: dass nämlich der Tisch wie der gleichnamige Sessel für den deutschen Pavillon der Weltausstellung in jener spanischen Stadt entworfen wurde, ist ein Fehlschluss. Der Tisch hat zwar wie der Sessel ein Gestell aus Flachstahl, und ein X spielt dabei auch eine Rolle. Aber das X ist strikt gerade, liegt flach unter der Platte und ruht auf vier Beinen. Der Tisch aber, den Mies für den Barcelona-Pavillon gezeichnet hat, passte genau zum Sessel: Eine Platte liegt auf zwei aufrecht stehenden geschwungenen X - die Nobelausgabe des Gartenklapptisches. Das Thema Glastisch hat Mies um 1930 besonders interessiert: Auf einem Skizzenblatt hat er ein halbes Dutzend Gestelle für runde und eckige Tische festgehalten. |
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| Ludwig Mies van der Rohe 1886 - 1969 |
Ludwig Mies van der Rohe wurde in Aachen geboren. Nach seiner Ausbildung als Baumeister arbeitete er als Zeichner von Stuckornamenten bei einem Aachener Architekten. 1905 ging er nach Berlin und arbeitete dort bei Bruno Paul. 1907 entwarf er sein erstes Gebäude. Von 1908 bis 1911 war er Mitarbeiter von Peter Behrens. 1919 schloss er sich der revolutionären Novembergruppe an und leitete deren Architektursektion. 1926 wurde er Vizepräsident des Deutschen Werkbundes und war verantwortlich für die Weißenhofsiedlung in Stuttgart 1927. 1929 entwarf er den deutschen Pavillon für die Internationale Ausstellung von Barcelona und 1929/30 das Tugendhat-Haus in Brünn. 1931 nahm er teil an der Berliner Bauausstellung und unterzeichnete einen Vertrag mit Thonet-Mundus, der er die Exklusivrechte für die Vermarktung von 15 Stuhlentwürfen übertrug. 1930 wurde er (letzter) Direktor des Bauhauses. 1938 emigrierte er in die Vereinigten Staaten und erhielt eine Professur am Armour Institute (heute Illinoise Intitute of Technology) in Chicago. |
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