| Mies van der Rohe Ottoman Barcelona, 1929 |  | Hocker mit hochwertigem verchromtem Spezialfederstahl. Auf Kernlederstreifen aufliegende Polsterung mit hochwertigem Polyurethanschaum Kern. Aufwendige Verarbeitung der einzelnen Lederquadraten.
| Art.Nr.: | LR 666 BCL-26 | | Lieferzeit: |  |
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| Hocker Barcelona, 1929 (Jahr) by Ludwig Mies van der Rohe |
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Im Deutschen Pavillon der Weltausstellung 1929 in Barcelona standen solche Hocker in gebührendem Abstand von den beiden Sesseln, auf denen das spanische Königspaar zur Eröffnungszeremonie Platz nehmen sollte: die Hocker fürs Gefolge. Mies erzählte später, dass weder Sessel noch Hocker benutzt wurden - niemand setzte sich während der Eröffnungsfeier hin. Das elegant geschwungene Sesselgestell ist beim Hocker auf ein richtiges X reduziert. Die X-Konstruktion kommt noch einmal vor auf einer Zeichnung, die das Museum of Modern Art besitzt: ein hochlehniger Sessel - die Füße wie beim Hocker, die oberen Arme des X verlängert. Der vordere wölbt
sich für die Sitzmulde, der hintere, noch längere, krümmt sich zur
Lehne. Der in dieses Gestell eingehängte Sitz- und Lehnenteil wird aus Stahlbändern geformt. |
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Ludwig Mies van der Rohe 1886 - 1969
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Ludwig Mies van der Rohe wurde in Aachen geboren. Nach seiner Ausbildung als Baumeister arbeitete er als Zeichner von Stuckornamenten bei einem Aachener Architekten. 1905 ging er nach Berlin und arbeitete dort bei Bruno Paul. 1907 entwarf er sein erstes Gebäude. Von 1908 bis 1911 war er Mitarbeiter von Peter Behrens. 1919 schloss er sich der revolutionären Novembergruppe an und leitete deren Architektursektion. 1926 wurde er Vizepräsident des Deutschen Werkbundes und war verantwortlich für die Weißenhofsiedlung in Stuttgart 1927. 1929 entwarf er den deutschen Pavillon für die Internationale Ausstellung von Barcelona und 1929/30 das Tugendhat-Haus in Brünn. 1931 nahm er teil an der Berliner Bauausstellung und unterzeichnete einen Vertrag mit Thonet-Mundus, der er die Exklusivrechte für die Vermarktung von 15 Stuhlentwürfen übertrug. 1930 wurde er (letzter) Direktor des Bauhauses. 1938 emigrierte er in die Vereinigten Staaten und erhielt eine Professur am Armour Institute (heute Illinoise Intitute of Technology) in Chicago. |
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