| Ludwig Mies van der Rohe, Beistelltisch 1930 |  | Stahlrohrgestell im chrom, Kristallglasplatte 12 mm
| Art.Nr.: | LM 123 | | Lieferzeit: |  |
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| Information zum Beistelltisch, 1927 by Ludwig van der Rohe
Stahlrohrgestell im Chrom, Kristallglasplatte
Abmessung: Durchmesser 71 cm, Höhe 52,5 cm cbm:
Alle Preise enthalten bereits die Transportkosten von Italien nach Europa, ab Auftragswert 1.000,- Euro bis 2.000,- Sonst 10 % Frachtkostenanteil plus Basis-Cost von 25,- Euro - Länder haben gesonderte Bedingungen - zu ersehen bei der Bestellung.
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| MR-Coffee-Table, 1927 (Jahr) by Ludwig Mies van der Rohe |
Premiere hatte der Tisch in dem Haus, das Mies zu der von ihm initiierten Mustersiedlung in Stuttgart-Weißenhof 1927 beisteuerte. In mehreren Exemplaren hat er ihn dann wieder verwendet in einem seiner berühmtesten Bauten, dem Haus Tugend hat in Brünn. 1927 war das Jahr, in dem Mies' zwanzigjährige Partnerschaft mit Lilly Reich begann. Sie stammte aus einer wohlhabenden Berliner Fabrikantenfamilie, hatte in der Wiener Werkstätte gelernt und als Werkbund-Mitglied zwischen 1924 und 1927 die jährlichen Ausstellungen dieser Vereinigung ausgerichtet. Sie hat nie ihr eigenes Büro aufgegeben, obwohl sie jahrelang sehr eng mit Mies zusammenarbeitete und sich auch noch um seine geschäftlichen und persönlichen Angelegenheiten kümmerte, als er 1938 nach Amerika emigriert war. Die Verbindung endete 1947 mit ihrem Tode. Lilly Reich brachte in die Partnerschaft ihre profunden Textilkenntnisse und ihr ausgeprägtes Farbgefühl ein. »Man muss Mut zur Farbe haben«, sagte sie - in einer Zeit, als die ganze Designwelt nur klinisches Weiß kannte. Mies war empfänglich für ihren Einfluss, wie zum Beispiel das Haus Tugend hat bewiesen. |
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Ludwig Mies van der Rohe 1886 - 1969 |
Ludwig Mies van der Rohe wurde in Aachen geboren. Nach seiner Ausbildung als Baumeister arbeitete er als Zeichner von Stuckornamenten bei einem Aachener Architekten. 1905 ging er nach Berlin und arbeitete dort bei Bruno Paul. 1907 entwarf er sein erstes Gebäude. Von 1908 bis 1911 war er Mitarbeiter von Peter Behrens. 1919 schloss er sich der revolutionären Novembergruppe an und leitete deren Architektursektion. 1926 wurde er Vizepräsident des Deutschen Werkbundes und war verantwortlich für die Weißenhofsiedlung in Stuttgart 1927. 1929 entwarf er den deutschen Pavillon für die Internationale Ausstellung von Barcelona und 1929/30 das Tugendhat-Haus in Brünn. 1931 nahm er teil an der Berliner Bauausstellung und unterzeichnete einen Vertrag mit Thonet-Mundus, der er die Exklusivrechte für die Vermarktung von 15 Stuhlentwürfen übertrug. 1930 wurde er (letzter) Direktor des Bauhauses. 1938 emigrierte er in die Vereinigten Staaten und erhielt eine Professur am Armour Institute (heute Illinoise Intitute of Technology) in Chicago. | |
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