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 | Le Corbusier LC 6 Esstisch, 1928 |  | Esstisch mit höhenverstellbarer Unterkonstruktion aus schwarzen Stahlrohren mit Original-Ovalprofil. Glasplatte 15 mm
| Art.Nr.: | LC T/985-15-K | | Lieferzeit: | ca. 3 - 4 Wochen |
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Information zum Esstisch LC 6, 1928 by Le Corbusier
Esstisch mit höhenverstellbarer Unterkonstruktion aus schwarzen Stahlrohren mit Original-Ovalprofil.
Glasplatte 15 oder 19 mm, wahlweise klar Glas oder sandgestrahltes Glas
Untergestell auch verchromt lieferbar. Preis auf Anfrage.
Abmessungen: Breite 225 cm, Höhe 69/74 cm, Tiefe 85 cm
Alle Preise enthalten bereits die Transportkosten von Italien nach Europa, ab Auftragswert 1.000,- Euro bis 2.000,- Sonst 10 % Frachtkostenanteil plus Basis-Cost von 25,- Euro - Länder haben gesonderte Bedingungen - zu ersehen bei der Bestellung.
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| Tisch LC 6, 1928 (Jahr) by Le Corbusier |
Auf seinen Dachgärten stehen die lieben alten Gartenklappstühle oder geschnörkelte Metallstühle; in den Innenräumen Korbmöbel und immer wieder Thonets: Während seine Kollegen, wie Mies van der Rohe und Aalto (um nur zwei berühmte Beispiele zu nennen), zu ihren Bauten auch das passende Mobiliar entwarfen, hat Le Corbusier, jedenfalls für seine frühen Entwürfe, genommen, was der Markt bot. Erst 1925 hat er für den Pariser Pavillon d' Esprit Nouveau ein Schranksystem gezeichnet, das aus Metall, Glas oder Wellblech herzustellen war und Elemente für alle Arten von Haushaltsgegenständen umfasste. Und als er zusammen mit Charlotte Perriand, seiner Mitarbeiterin, für den Salon d’ Automne 1929 eine Wohnung ausstatten sollte, entwarf er zu den Schränken auch Tische (heute LC 6 genannt) und Sitzmöbel. Am besten wirkt der LC 6 mit einer Tischplatte aus dickem Kristallglas. Die vier Teller, die das Glas tragen, sind auf Gewindestäben angebracht, mit deren Hilfe sich die Tischhöhe bis zu fünf Zentimetern verstellen lässt. Als Material für das Tischgestell sah Le Corbusier Flugzeugmetall mit ovalem Querschnitt vor. Das entsprach seiner Auffassung, dass die Ausrüstung (»equipement«) der Wohnung am besten von der Großindustrie hergestellt würde, weil man von ihr funktionelle, praktische Dinge ohne unnötige Verzierungen erwarten könne. Das Wort »Mobiliar« hatte Le Corbusier ganz aus seinem Vokabular gestrichen: »Genauso wie der Begriff Mobiliar für mich etwas Vages, Schlampiges und eine Menge sinnlosen Krams enthält, genauso deutet der Begriff Ausrüstung im Gegenteil auf Nutzeffekt und wirkliche und genaue Funktionen hin. Man spart Zeit, Mühe und Geld. Mit einem Wort: Schluss mit dem sinnlosen Aufwand!« Der Tisch LC 6 wurde 1976 von der American Society of Interior Designers (Amerikanische Gesellschaft der Innenarchitekten) mit dem International Residential Product Award ausgezeichnet. |
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Le Corbusier 1887 - 1965 |
Charles Edouard Jeanneret-Gris wurde in La Chaux-de-Fonds, Schweiz, geboren, wo er Möbeldesign studierte. 1908 arbeitete er in Paris in Auguste Perrets Architekturbüro. 1910 und 1911 hielt er sich in Deutschland auf und kam dort mit den Ideen führender Designer in Berührung: Er lernte Wolf Dohrn, den Direktor der Dresdner Werkstätte, Hermann Muthesius und Peter Behrens kennen, in dessen Büro er für kurze Zeit tätig war. Von 1912 - 1914 lehrte er an der Kunsthochschule von La-Chauxde-fonds Architektur. Zurück in Paris, entwickelte er mit dem Maler Amédée Ozenfant die postkubistische Kunstrichtung des Purismus. 1923 erschien Le Corbusiers Buch -Vers une nouvelle Architecture-, in dem er seine Ideen über modernes Bauen darlegte. Für die Pariser Exposition Internationale des Arts Décoratifs von 1925 entwarf Le Corbusier den Pavillion L´Esprit Nouveao, und auf dem Pariser Herbstsalon von 1929 stellte er seine Möbelentwürfe aus. Daraufhin übernahm die Firma Thonet die Produktion. Le Corbusier war Mitglied der Congrés Internationaux d´Architecture Moderne und galt als einer der führenden Architekten seiner Zeit. |
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